Aktuelles von der Nina.Dieckmann-Stiftung

Unser Bittbrief 2020 — Dezember 2020

Jedes Jahr zu Weihnachten verschicken wir den Freunden und Förderern der Stiftung eine Mail, unseren Bittbrief, und schildern darin unser Engagement für die Kinder - mit der Hoffnung auf Spenden. So auch dieses Mal. Und wie schon im September waren das Thema die enormen Einschränkungen durch die Pandemie und welche Maßnahmen wir ergreifen mussten, damit unsere Schützlinge nicht zu Bildungsverlierern werden. Wenn es Sie interessiert, dann können Sie es hier erfahren.

Advent ohne Adventskalender? — November 2020

Am ersten Novemberwochenende eines Jahres beginnt am Kröpkecenter der Adventskalenderverkauf der Rotary Clubs Hannover-Leineschloss und Luisenhof und des Inner Wheel Clubs Hannover-Opernhaus. Mit dem Verkaufserlös (24.000 Euro!!) unterstützen die Clubs traditionell drei Projekte in Hannover. In diesem Jahr gab es die bange Frage: Werden wir trotz des Corona-Lockdownlight genügend Käufer finden? Und ob! Dank Kreativität und enormem Einsatz der Rotarier und Innerwheelerinnen waren Mitte des Monats alle Kalender verkauft - und wir können uns wieder einmal über 8.000 Euro freuen. Herzlichen Dank für den wunderbaren Geldsegen.

Noch mehr Tablets — November 2020

Digitales Lernen nur in Zeiten von Corona? Auf keinen Fall! Bereits im Unterricht des ersten Schuljahres können die Kinder interaktive Lernsoftware und digitale Lerninhalte nutzen. Vorausgesetzt, sie sind versiert im Umgang mit digitalen Medien. Den selbstverständlichen Einsatz dieser Medien strebt die Grundschule am Welfenplatz an. Deshalb haben wir der Schule einen Klassensatz Tablets (26) geliefert und freuen uns, dass nun alle Schüler ihren "Medienführerschein" machen können. Lesen Sie hierzu Näheres in einem Artikel der HAZ.

Förderung in Coronazeiten — September 2020

In Zeiten der Coronapandemie ist vieles anders als gewohnt. Auch die Förderung "unserer" Kinder. Welche Ideen die Lernhelfer der Stiftung entwickelt haben, um den Kindern weiter zu helfen, und wie auch die Stiftung dazu beigetragen hat, dass sich die Schulschließungen nicht katastrophal auf die Lernleistung der Kinder auswirken konnten, das können Sie hier in einem Brief an die Förderer und Freunde der Stiftung lesen.

Digitales zum Dritten — Mai 2020

Die Otfried-Preußler-Grundschule arbeitet schon seit längerem mit Tablets im Unterricht. Allerdings konnten 16 Kinder nicht am E-Learning teilnehmen, weil sie keine Tablets besaßen. Das durfte nicht sein. Also haben wir den 16 Kindern Tablets in die Hand gedrückt und nun können sie - besonders wichtig in Corona-Zeiten - das Lernprogramm ihrer Klasse nutzen. Unser Dank gilt wieder der Kurt-Alten-Stiftung und der Stratmann-Stiftung, aus deren Spendentopf wir auch noch diese Kosten begleichen konnten.

Notebooks für das Lernen in der Schule — Mai 2020

Die Peter-Ustinov-Schule in Ricklingen, eine Oberschule mit außerordentlich engagierten Lehrern, erhielt Besuch. Ulrich v. Jeinsen, Repräsentant der Kurt-Alten-Stiftung, überreichte der Schuleiterin Karin Haller 20 Notebooks, einen Klassensatz, den die Schüler der Abschlussklasse mit Dankbarkeit in Empfang nahmen. Nun können Lehrer und Schüler die Zeit vor den Abschlussprüfungen nutzen, um Lernstoff auch digital aufzurufen und zu bearbeiten. Vielen Dank an die Kurt-Alten-Stiftung für ihre 12.000 Euro-Spende. Mehr...

Tablets für das Lernen zu Hause — Mai 2020

Corona, Pandemie, Lockdown, Hygieneregeln, E-Learning, Homeschooling - alles neue Begriffe, die unsere Schüler lernen mussten und auch schnell gelernt haben. Das digitale Lernen blieb vielen aber verschlossen, denn es fehlten ihnen die Tablets, mit denen sie am Homeschooling teilnehmen konnten. Also haben wir gehandelt und Tablets gekauft und sie an 38 Kinder und ihre Wohnzimmerlehrer weitergegeben. Eine 5.000 Euro-Spende von der Stratmann-Stiftung und FFS Mangement machte es möglich. Vielen Dank an Michael Stratmann.

Wohnzimmerlehrer in Coronazeiten — Mai 2020

Am Freitag, dem 13. März, stand es fest: Ab Montag sind alle Schulen in Niedersachsen geschlossen. Große Aufregung bei Lehrern und Schülern. Wie sollte Lehren aus der Ferne stattfinden? Die Lehrer mit Erfahrung im E-Learning konnten relativ schnell Lernprogramme für ihre Schüler ausarbeiten. Die anderen Lehrer vertrauten Arbeitsblättern, die die Schüler wöchentlich abholen mussten. Ein mündlicher Unterricht konnte nicht stattfinden. Eine Katastrophe für Kinder, die gerade dabei sind, die deutsche Sprache zu erlernen. Wie die Stiftung versucht, diesen Kindern - nicht nur in Corona-Zeiten - zu helfen, das können Sie hier lesen.

Corona! Die Schulen sind geschlossen - was nun? — März 2020

Seit dem 16. März sind alle Schulen und Kitas in Niedersachsen geschlossen. Ein Desaster für unsere Förderkinder! Denn die Förderkurse in Schulen und in Kitas können nicht mehr stattfinden. Und nicht jeder Lernhelfer der Stiftung wagt es, die Kinder zu Hause zu besuchen. Eine unserer Kooperationsschulen bietet den Schülern digitale Lernprogramme. Super! Das gilt leider nicht für alle Schüler, denn nicht alle besitzen die nötigen Digitalgeräte, um am Fernunterricht teilzunehmen. Ganz schlecht haben es die Schüler getroffen, deren Eltern wegen mangelnder Sprachkenntnisse genauso hilflos vor den Aufgaben sitzen wie ihre Kinder. Deshalb haben sich einige Lernhelfer der Stiftung entschlossen, Corona zu trotzen - und mit ihren Kindern dennoch zu arbeiten, das gute Wetter macht es möglich. Man trifft sich draußen in der freien Natur. Natürlich mit Masken und mit Abstand. Die Kinder genießen diese gemeinsamen Stunden sehr.

Unser Neujahrsdank 2020 — Januar 2020

Wieder können wir uns glücklich schätzen, dass wir so viele, so großherzige, so großzügige Unterstützer haben. Sie haben uns im letzten Jahr 68.000 Euro gespendet. Eine enorm große Summe. Wofür wir das Geld verwandt haben , das können Sie detailliert auf der Stiftungswebsite unter "Stand der Dinge" lesen. Dort finden Sie auch die Rechenschaftsberichte, die wir jährlich an die Stiftungsaufsicht und an das Finanzamt schicken. Einen Kurzbericht über die Tätigkeit der Stiftung im Jahr 2019 finden Sie hier.

Was machen eigentlich Wohnzimmerlehrer? — Dezember 2019

Gaby Schmidt, eine pensionierte Förderschullehrerin, engagiert sich seit zehn Jahren als Wohnzimmerlehrerin. Vor zehn Jahren hat sie Ilknur, eine kleine Erstklässlerin, die kurz zuvor aus der Türkei nach Deutschland gekommen war, unter ihre Fittiche genommen. Lesen Sie in der NP, wie es den beiden heute geht.

Song Contest — Dezember 2019

Die Stiftung hat im letzten Jahr die Peter-Ustinov-Schule, eine Brennpunkt-Oberschule in Ricklingen, mit Lernmaterialien unterstützt. - Nun fand dort am Nikolaustag ein großer Song-Contest statt. Schüler sangen auf großer Bühne in kleinen Gruppen oder auch solo Weihnachtslieder auf Englisch. Die Sänger beeindruckten uns sehr mit ihrer Musikalität und ihrer Textsicherheit (in Englisch!), mit ihrem Mut und ihrem Können.
Ganz herzlichen Dank an die Schulleiterin Frau Haller für die Einladung zu dieser wirklich grandiosen Aufführung.

Unser Bittbrief 2019 — November 2019

"Kinder lernen Deutsch ganz schnell!" Mit diesem Vorurteil möchten wir im diesjährigen Bittbrief aufräumen.

„Sprachförderung mit Musik“ — November 2019

Paul Maar, ein bekannter Kinderbuchautor, der Vater des Sams, hat mit "Paulas Reisen" ein bezauberndes Bilderbuch geschaffen. Birgit Jeschonnek, eine Grundschullehrerin und Lehrbeauftragte für Musikdidaktik, hat anhand dieses Bilderbuches Unterrichtsideen entwickelt, und zwar für Schulklassen mit Kindern, die der deutschen Sprache noch nicht mächtig sind. Mit dem Buch "Sprachförderung mit Musik", erschienen mit Friedrich-Verlag, können Erst- und Zweitklässler lesend und forschend, singend und spielend ihre Deutschkenntnisse aufbauen oder erweitern. Das Vorwort stammt von Nina Dieckmann.

Halloween — Oktober 2019

Halloween ohne Kürbisse - undenkbar! Deshalb haben Lernhelfer der Stiftung mit "ihren" Kindern an der Otfried-Preußler-Schule große Kürbisse ausgehöhlt und Gesichter eingeschnitzt. Die Kinder waren mit Begeisterung dabei. Abends wurden die Kürbisse zum Leuchten gebracht. So richtig zum Gruseln!!
Herzlichen Dank an die Lernhelfer für diese tolle Aktion!

Picknick an der Alten Bockwindmühle — Juni 2019

„Wir geben der Plastikflut einen Korb“ - Christine Freund hat die vom WWF initiierte Idee eines Plastikvermeidungspicknicks aufgegriffen und ist mit zehn Förderkindern und ihren Eltern zur Bockwindmühle in den Hermann-Löns-Park gefahren. Zuerst gab‘s eine Führung durch die Mühle. Anschließend wussten alle, wie früher Getreide gemahlen wurde. Danach gab’s das Picknick aus garantiert plastikfreien Behältern. - Herzlichen Dank an Christine Freund für ihr Engagement und an Wolfgang Kartscher (Mühlenverein) für die Führung.

Theaterstück mit Kita-Kindern — Juni 2019

Mit 16 Kita-Kindern der Leibniz Kindertagesstätte hat Fabiana Calans zwei kleine Theaterstücke aufgeführt. Die Kinder bewegten sich stolz mit ihren selbstgebastelten Tierkostümen und Masken auf der farbenfroh gestalteten Bühne: Sie tanzten und sangen fröhlich und ausgelassen - und halfen dem Löwen, der nicht schreiben konnte, einen Brief an seine Löwin zu schreiben. Wie Fabiana Calasans mit ihrem brasilianischen Temperament die Kinder mitriss, das war toll! - Ihre Arbeit wird die Nina.Dieckmann-Stiftung auch weiter finanziell unterstützen.

Theaterstück mit Jugendlichen — Mai 2019

Die Nina.Dieckmann-Stiftung unterstützt das Theaterprojekt “Sprachlernendes Spiel“ unter der Regie von Julian Mende. 160 Schüler und Schülerinnen aus zehn Sprachlernklassen aus Hannover und der Region haben ihre einjährige Arbeit zum Thema ‘Wege‘ in der IGS Leonore Goldschmidt in Mühlenberg präsentiert. Eine ausgezeichnete Möglichkeit, die Sprachkompetenz von zugewanderten Kindern und Jugendlichen durch diese gemeinsame, kreative Arbeit zu fördern.

Geldsegen von 'Business for Kids' — Mai 2019

Erneut hat 'Business for Kids e.V.', ein Verein von Geschäftsleuten, der hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche unterstützt, der Nina.Dieckmann-Stiftung eine großzügige Spende zukommen lassen. Herzlichen Dank an Herrn Wehrmann für 2.500 Euro. Dieses Geld können wir für die Sprachförderung unserer zZt. 694 Sprachförderkinder sehr gut verwenden.

Interkulturelle Kompetenz II — Januar 2019

Beim zweiten Treffen zum Thema ‚Interkulturelle Kompetenz‘ gab uns Helga Barbara Gundlach viele interessante Aufgaben. In kleinen Gruppen konnten die 23 Förderlehrer etwas über nonverbale Kommunikation sowie indirekte und direkte Kommunikation selbst erfahren. Kollektivistische Systeme wurden individualistischen Systemen gegenübergestellt. Für die Arbeit mit ‚unseren Kindern‘ nahmen wir besonders mit, auf dem Hintergrund einer Reflexion unserer Kultur immer wieder aufs Neue den Blick für andere Kulturen zu schärfen und gegebenenfalls unser Handeln zu verändern. Herzlichen Dank an Helga Barbara Gundlach für den spannenden Input und die Möglichkeit, das Gehörte durch Selbsterfahrung zu vertiefen.

Interkulturelle Kompetenz I — Januar 2019

Auf großen Wunsch vieler Förderlehrer konnten wir Helga Barbara Gundlach erneut für einen Workshop zum Thema Interkulturelle Kompetenz gewinnen. Helga Barbara Gundlach studierte Religionswissenschaften und ist als Trainerin und Beraterin im Bereich Interkulturelle Kompetenz/Diversity tätig. Spannend war es erst einmal über die eigene kulturelle Prägung nachzudenken, Vorwissen einzuordnen und zu vertiefen, um darüber eine Sensibilität anderen Kulturen gegenüber zu entwickeln. Helga Barbara Gundlach berührte uns alle sehr und brachte uns mit ihrem Ansatz ins Nachdenken über unsere persönlichen Anteile bei der Arbeit mit Kindern aus anderen Kulturen. Wir freuen uns sehr auf den zweiten Teil der Fortbildung Ende Februar.

Was uns noch wichtig war: in den Jahren 2011 bis 2018.

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